Entstehung und Entwicklung
Die Stadt dokumentiert auf dem Hauptfriedhof Ehrenbürger-, Stifter- und Künstlergräber sowie Gedenkstätten verschiedener Epochen. Dazu gehören Denkmäler für 1870/71, Kriegsgräber beider Weltkriege und Erinnerungsstätten französischer Kriegsgefangener. Die Grabstätte von Fritz Koenig zeigt eine von ihm entworfene Plastik und führt die Kunstgeschichte des Ortes bis in die Gegenwart.
Entstehung: 1805 angelegt.
Der Standort liegt in Landshut, zwischen Niedermayer-, Marschall- und Schützenstraße.
Mit rund 7,2 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Hauptfriedhof Landshut vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Friedhofstraße 1, 84028 Landshut verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Der Hauptfriedhof ist mit 7,2 Hektar der älteste und größte Friedhof Landshuts. Kapelle, Aussegnungshalle, historische Familiengräber und die Grabstätte des Bildhauers Fritz Koenig geben dem zentral gelegenen Gelände einen eigenen Charakter.
Auf Hauptfriedhof Landshut bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 17 Orientierungspunkten, darunter Fußgängertor 1, Aussegnungshalle, Bestattungsamt, Marschallstraße. Achten Sie bei einem Rundgang über Hauptfriedhof Landshut auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Hauptfriedhof Landshut verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Fritz Koenig. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.